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11. September 2020 von in Magento News

Warum Magento 2 als Shopsystem die beste Wahl ist

Der Einstieg in den E-Commerce ist für einige Unternehmen bisweilen eine große Herausforderung. Was dabei oft unterschätzt wird: Das Gleiche gilt auch für den Umstieg – sei es von einer veralteten Version wie Magento 1 oder von einem ganz anderen System wie Salesforce. Die betroffenen Unternehmen stehen dann vor der schweren Entscheidung, welches Shopsystem die beste Wahl für den Umstieg ist. Wir erklären, warum Magento 2 bei diesem Auswahlprozess besonders punkten kann.

 

Viele Beweggründe, das gleiche Ziel

Sei es nun ein Umstieg oder ein kompletter Neueinstieg: Die Wahl der passenden E-Commerce-Plattform hängt von vielen Faktoren und Anforderungen ab – und die sind bei jedem Unternehmen vollkommen unterschiedlich. Auch wenn es am Ende immer eine Frage des Geschmacks ist, können gewisse Impulse und Argumente die Entscheidung für das richtige E-Commerce-System deutlich beeinflussen. Und genau das soll dieser Beitrag bezwecken: Gründe liefern, warum unserer Meinung nach Magento 2 die beste Wahl ist.

 

1. Neueste Technologien, jeder Zeit

Im hart umkämpften Markt der Shopsysteme spielt die schiere Anzahl an Features und Funktionen immer mehr eine eher untergeordnete Rolle. Was angesichts der vielen verfügbaren Technologien wirklich zählt, sind Alleinstellungsmerkmale und vor allem Kompatibilität. Nur wenn ein Shopsystem über die nötigen Schnittstellen verfügt, kann das volle technische Potential eines Webshops ausgeschöpft werden. Und dies ist der erste Pluspunkt von Magento 2, denn es verfügt über alle nötigen Schnittstellen und lässt sich problemlos in jede IT-Infrastruktur einbinden. Besonders wichtig hierbei: Durch diese hohe Flexibilität ist es auch möglich, Webshops auf Basis modernster Technologien wie Headless & PWA aufzubauen und somit der Konkurrenz sowohl in puncto Technik, als auch bei strategischen Themen wie User Experience voraus zu sein.

Damit hat Magento 2 einen großen Vorteil gegenüber monolithischen Systemen wie Salesforce, die innerhalb ihres geschlossenen System-Kosmos nur wenig Anpassungen zulassen.

 

2. Stetige Verbesserung und Weiterentwicklung

Die Macher von Magento waren sich schon immer der aktuellen Gegebenheiten des Marktes bewusst und versuchen mit Erweiterungen und Neuerungen entsprechend darauf zu reagieren. Diese Vorgehensweise hat mit der Übernahme durch Adobe im Jahr 2018 noch einmal eine ganze Menge mehr Rückenwind bekommen. Der Software-Riese hat Magento innerhalb von zwei Jahren zum absolut führenden System im E-Commerce gemacht, wenn es um Innovationen und fortwährende Erweiterungen geht. Die Kunden von Magento können deshalb sicher sein, bei jeder Veränderung des Marktes angemessen reagieren zu können. Wie zahlreich die Erweiterungen und Verbesserungen sind, zeigt eine Grafik zur Evolution der Magento 2 Updates:

Evolution der Magento 2 Funktionen

 

3. Empfohlen von führenden Marktanalysten

Unter den Herstellern von Shopsystemen und deren Nutzern sowie potentiellen Nutzern hat sich die Einschätzung diverser Marktanalysten zu einem starken Entscheidungskriterium entwickelt. Zwei der größten Vertreter bei der Marktforschung – Forrester und Gartner – haben Magento mehrfach und inzwischen regelmäßig als führendes Shopsystem ausgezeichnet. Diese Ernennung hat allein deswegen Gewicht, da sie auf der Bewertung von sehr vielen Kriterien basiert, die zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst werden. Ein Shopsystem, das in einer Kategorie mit großem Abstand das Beste ist, beim Rest aber durchschnittlich, kann in der Gesamtwertung keine hohe Platzierung erreichen. Gartner hat Magento erst kürzlich wieder – und zum insgesamt vierten Mal in Folge – als „Leader“ eingestuft. Die Gründe hat der Marktanalyst an folgenden Eigenschaften festgemacht:

 

  • Globale Reichweite: Magento hat einen der größten Neukunden-Anstiege. Das liegt vor allem an der Dominanz von Magento bei mittelständischen Unternehmen, der großen globalen Vision und der sehr breit gefächerten Gruppe an Referenzkunden im B2C- und B2B-Bereich.
  • Funktionsumfang: Kunden wählen Magento häufig aufgrund der hohen Anzahl von Features und dem umfangreichen Zugang zu Erweiterungen im Magento-eigenen Appstore. Außerdem beinhaltet die kostenpflichtige Version Magento Commerce mit dem Page Builder ein eigenes CSM-System und liefert zusätzliche Lösungen in den Bereichen Bestellungsverwaltung, Lieferung und Analyse.
  • Adobe Ökosystem: Auch Gartner erkennt den hohen Wert der Partnerschaft mit Adobe. Dank Adobe profitiert Magento von vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, besonders bei komplexen B2C-Szenarien. Gartner erwartet daher, dass Magento seine derzeitige Marktposition behaupten wird, auch durch weiter steigende Einsatzmöglichkeiten.

 

4. Ein eigenes Content-Management-System

Wie bereits anfangs erwähnt, reicht ein großer Funktionsumfang allein nicht aus, um sich unter der starken Konkurrenz der Shopsysteme zu behaupten – es zählen auch gewisse Alleinstellungsmerkmale. Ein solches hat Magento 2 mit dem Page Builder. Dabei handelt es sich um ein vollwertiges Content-Management-System (CMS), das den Shopbetreibern die Content-Pflege und -Erweiterung ihres Webstores erheblich erleichtert. Ein großer Vorteil ist, dass sich Unternehmen, die auf Magento 2 umsteigen wollen, keine Gedanken über ein externes CMS machen müssen. Dadurch entfällt bei der Shop-Entwicklung die nötige Anbindung an ein externes CMS. Gerade für Unternehmen, die neu in den E-Commerce einsteigen ist dies ein unschlagbares Verkaufsargument. Denn gepflegter Content gehört nach wie vor zum A und O des erfolgreichen E-Commerce.

 

5. Direkter Vergleich mit Salesforce

Einer der stärksten Konkurrenten von Magento in den letzten Jahren war Salesforce. Der Technologie-Konzern aus San Francisco fährt im Bereich E-Commerce eine große Marketing-Offensive. Auch wenn jüngst viele Unternehmen auf die Allround-Lösung für ihre E-Commerce-Pläne gesetzt haben, gibt es immer mehr Umstiege auf Magento.

Dabei ist ein Vergleich der beiden Systeme nur bedingt sinnvoll: Magento ist eine reine E-Commerce-Plattform, Salesforce kommt hingegen aus dem CRM-Bereich und ist erst seit 2016 durch die Commerce Cloud im E-Commerce vertreten. Die Systemlandschaft von Salesforce ist durch die verschiedenen Suiten aus unterschiedlichen Bereichen zu einem monolithischen System mutiert, das viele Unternehmen durch den schieren Umfang häufig überfordert.

Salesforce punktet eher mit Features außerhalb des reinen E-Commerce-Kerngeschäfts wie zum Beispiel E-Mail-Marketing. Unternehmen, die ihre Kräfte auf puren E-Commerce konzentrieren wollen und bereits über eine IT-Systemlandschaft verfügen, sind deshalb mit Magento 2 weitaus besser beraten. Generell ist es der monolithische Gedanke, der immer mehr Unternehmen, die Salesforce verwenden von dem System wegtreibt. Moderner E-Commerce basiert auf Flexibilität, Anbindbarkeit und geringer Komplexität. Attribute, bei denen Magento 2 definitiv die besseren Karten hat und dies auch schon mehrfach zu Beweis gestellt hat.

 

Bilder: netz98

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