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B2B E-Commerce

Entwicklung im B2B E-Commerce – neue Zahlen

Die Ergebnisse der jüngsten Befragung von B2B-Unternehmen zu ihrer E-Commerce-Strategie sind erschienen. Der B2B E-Commerce Konjunkturindex von ECC Köln und Intellishop ist wieder mal ziemlich spannend. Schwerpunkt der jetzigen Umfrage war unter anderem der grenzüberschreitende Versand. Wir stellen die wichtigsten Ergebnisse kurz vor …

 

B2B E-Commerce Konjunkturindex

Die Umfrage bezieht sich auf den Zeitraum Januar/Februar 2016 und wurde unter 50 Unternehmen durchgeführt. Die Mehrzahl (70 Prozent) davon ist im B2B-Handel tätig, gefolgt von den Branchen Dienstleistung sowie Investitionsgüter/Hersteller.

 

    • 60 Prozent der befragten B2B-Unternehmen setzen mittlerweile auf einen internationalen E-Commerce. Mehr als zwei Drittel dieser Unternehmen nutzt dafür auch eine Multishop- oder Multistore-Umgebung.

 

    • Die Mehrheit fokussiert sich dabei auf den europäischen Markt. Besonders spannend ist aber die Entwicklung außereuropäischer Märkte: Immerhin jeweils 15 Prozent sind in Nordamerika und Asien aktiv, weitere 16 Prozent planen dort jeweils den Einstieg.

 

    • Auch Südamerika scheint interessant: Zwar gibt es noch keine relevante Präsenz deutscher B2B-Unternehmen, aber 23 Prozent planen einen B2B-Shop oder sind bereits im Aufbau begriffen.

 

    • Markt- und Umsatzentwicklung: Hier sind die Zahlen weiterhin stabil bis positiv, wobei sich der Anteil derjenigen Unternehmen mit überaus positiver Geschäftsentwicklung (von 17,9 auf 20 Prozent) und derjenigen mit neutraler Entwicklung (26,8 auf 30 Prozent) vergrößert hat. Der Anteil derjenigen, die im Vergleich zu November/Dezember ein moderates Wachstum erlebten, ist hingegen leicht rückläufig (50 auf 42 Prozent).

 

B2B Versandhandel

Diese Ergebnisse decken sich mit den Resultaten einer bevh-Studie zur Lage im B2B Versandhandel, wonach 55 Prozent der B2B-Versandhändler ihre Geschäftssituation/Entwicklung 2015 als gut oder sehr gut eingeschätzt hatten, was einem Zuwachs von 6,6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht (2014: 48,4 Prozent). Auftragslage, Umsatzergebnisse und Gewinne sowie die Einschätzungen der kommenden Monate haben sich im Vergleich zu 2014 ebenfalls im einstelligen Prozentbereich verbessert. Insbesondere KMUs schätzen ihre Lage besser ein als vor Jahresfrist, die größeren Unternehmen äußern sich hingegen ein wenig verhaltener.

 

Fazit aktueller B2B E-Commerce

Die stabile bis positive Entwicklung scheint also nicht auf den B2B E-Commerce beschränkt, das Kataloggeschäft und der Außendienstler sind, aller Unkenrufe zum Trotz, noch lange nicht ausgestorben. So setzen etwa 68 Prozent der von ECC Köln und Intellishop befragten Unternehmen auch auf Vertriebler im Außendienst und immerhin noch 56 Prozent auch auf Print-Kataloge im Vertrieb.

 

Diese Entwicklung ist auch absolut positiv, denn der E-Commerce soll andere Bereiche nicht verdrängen, sondern wertschöpfend unterstützen. Ziel eines jeden B2B-Unternehmens im gewerblichen Handel oder mit ausgeprägtem Direktvertrieb sollte es sein, die unterschiedlichsten Kanäle in ihr Vertriebssystem zu integrieren und untereinander zu vernetzten. Denn jeder Kanal hat aus seine eigenen Vorzüge und je komplexer die angebotene Leistung, umso näher muss der Kontakt zum Kunden sein. Da machen Außendienst und Telefonvertrieb durchaus Sinn. Werden die Aktivitäten über eine digitale Transaktionsplattform zentral gesteuert, ist das natürlich die Ideallösung.

 

Ein paar Tipps zum internationalen E-Commerce gibt es hier!

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