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Magento dynamic categrories
24. November 2015 von in Magento Howto

Dynamische Produktkategorien in Magento – stressfrei Produkte einordnen

Auch wenn wir uns des Magento 2.0 Hypes nicht entziehen können – oder wollen. Heute geht es um die mittlerweile schon klassische Magento Enterprise 1.14 und den Einsatz von dynamischen Kategorien.

 

Produktkategorien ermöglichen Shopbesuchern einen einfachen Einstieg in die Produktwelt. Klar sortiert nach korrespondierenden Themen finden Besucher im Sortiment schnell die gewünschten Produkte. Je breiter und granularer das Angebot, umso aufwendiger wird aber die Kategorisierung – und vor allem die Zuordnung der Produkte. Gehört die Bank unter Wohnen/Sitzmöbel, unter Esszimmer/Stühle und Hocker oder doch eher unter Garten/Zubehör? Eine Lösung für dieses Problem bieten dynamische Kategorien – gesteuert über den Visual Merchandizer.

 

Produktkategorien in Magento

Ein grundlegendes Merkmal von Magento ist die standardmäßige Strukturierung des Shopangebots durch Kategorien. Wo bei manch anderen Systemen Kategorien mühsam gescripted oder Inhalte editiert werden müssen, genügen bei Magento meist einige wenige Klicks im Administrationsbackend. Unter der Kategorieverwaltung findet sich ein einfacher und übersichtlich hierarchischer Kategorienbaum, mit dem wirklich jeder, der weiß, was der Windows-Explorer ist, umgehen kann: Kategorie anlegen, passenden Namen eintragen und via Drag und Drop an die gewünschte Position schieben. Fertig ist die Unterkategorie Sitzmöbel unter Garten/Zubehör. Im Frontend erscheinen die Produkte dann klar nach den entsprechenden Ober- und Unterbegriffen sortiert.

 

Wo pack ich dich hin?

Als Magento Agentur werden wir aber ab und an auch mit Projektanforderungen konfrontiert, in denen die Organisation der Produktwelt anhand von Kategorien keinen Mehrwert bringt. Meist, weil das Sortiment zu variantenreich und dynamisch ist. Ohne ein klar definierbares Kernportfolio, in das sich die Mehrzahl der Produkte einsortieren lässt, und mit täglich wechselnden Produkten im Angebot, sind die definierten Kategorien zu starr. Die Anlage neuer Kategorien kann dann zur sprachwissenschaftlichen Mamutaufgabe werden, der sich kaum ein Shopbetreiber stellen möchte. Zumal der zeitliche Aufwand schlicht zu groß ist. Anstatt sich immer aufs Neue zu fragen, wo die neuen Produkte hingehören, wäre es einfacher, wenn man die Produkte einfach nur importieren müsste und die Sortierung über die Merkmale der Produkte automatisch erfolgt. Hierfür gibt es mittlerweile eine recht komfortable Lösung.

 

Zeitersparnis durch dynamische Kategorien mit dem Visual Merchandizer

Mit dem Visual Merchandizer lassen sich Regeln definieren, durch die Produkte anhand der Produktattribute und ihres jeweiligen Wertes einer Kategorie zugeordnet werden. Damit ähnelt die Funktionsweise des Moduls prinzipiell der praktischen Filternavigation von Magento. Der einzige Unterschied: Nicht mehr der Besucher sucht und wählt anhand von Eigenschaften, sondern das Modul selbst stellt automatisch die Kategorie zusammen.

 

Dynamische Kategorien Magento Visual Merchandizer

 

Anwendungsbeispiele

Die simpelste Möglichkeit für eine Kategorisierung des Angebots ist die Übernahme des existierenden Warengruppenmodells des Herstellers oder Großhändlers. Werden etwa Schuhe vom Großhändler sauber und stringent für die Attribute Marke, Geschlecht, Material und Farbe markiert, lassen sich anhand dieser Vorlage problemlos Kategorien bilden. Schon in diesem simplen Fall bringt das Modul – in Abhängigkeit von der Häufigkeit des Produktimports – einen großen Zeitvorteil. Der Shopbetreiber hat lediglich die Aufgabe, Kategorisierungsregeln zu erstellen. Alle Produkte, die die in den Regeln definierten Attribute aufweisen, werden dann automatisch den Kategorien zugewiesen. Bei einer manuellen Änderung der Produktattribute, etwa des Materials von Leder auf Synthetik, wird mit der nächsten Indexierung der Produkte die Änderungen automatisch für die Kategoriesierung übernommen. So lässt sich etwa eine Kategorie Sales automatisiert mit wechselnden Produkten befüllen.

 

Besonders groß ist die administrative Erleichterung durch den Virtual Merchandizer, wenn sich das Portfolio ständig verändert. Der Betreiber einer Onlinepostenbörse etwa kann so sicherlich mehrere Arbeitsstunden pro Woche einsparen.

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