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Content-Strategie: 3 Tipps für effizienten Content-Commerce

Der Markt ist schnelllebig und die Konkurrenz im E-Commerce groß. Konsumenten erwarten verlässliche, aktuelle Inhalte mit Informationsgehalt sowie Qualität. Eine effiziente Content-Strategie sorgt mit gezielter Ansprache für Kundenbindung und somit für höhere Umsätze. Im Blogbeitrag geben wir drei relevante Tipps für erfolgreichen Content und zeigen netz98-Kundenbeispiele auf.

E-Commerce lebt von der Content-Qualität

Content-Marketing im E-Commerce wird auch als Content-Commerce bezeichnet. Ohne qualitativen, zielgruppenrelevanten Content gibt es  keinen Commerce. Dabei ist es keine Frage der Branche, dem Nutzer ein angenehmes Online-Erlebnis zu verschaffen. Sowohl der B2C- als auch der B2B-Kunde sucht nicht nur nach konkreten Produkten, sondern verspricht sich ebenso Tipps, Informationen und Inspiration von einem Onlinehändler.

Die richtige Content-Strategie verknüpft Produkte und Dienstleistungen mit kontextbezogenen, relevanten Inhalten. Das können Blogbeiträge, Social-Media-Posts oder auch Videos und Podcasts sein, die für die Zielgruppe einen Mehrwert darstellen. Aber was macht eine Content-Strategie im Onlinehandel erfolgreich? Wir erläutern im Blogbeitrag, auf was zu achten ist und gehen dabei vor allem auf drei Kernbereiche ein.

1) Planung einer Content-Strategie

Die Content-Strategie ist Ausgangsbasis für erfolgreichen Content-Commerce. Wie bei jeder Strategie gilt es, zunächst Zeit zu investieren und herauszuarbeiten, was und wer erreicht werden soll. Neben Zielen und Zielgruppe muss Content im E-Commerce auch auf die unterschiedlichen Seitentypen sowie deren Intention abgestimmt werden.

Die Kernelemente

Wie ein roter Faden zieht sich eine gute Content-Strategie durch die gesamte Unternehmenskommunikation und sorgt dafür, dass alle Kanäle ineinandergreifen und sich gegenseitig stützen. Das Ergebnis ist ein authentisches, stimmiges Bild nach außen, das die Zielgruppe anzieht. Zu den relevanten Elementen einer Content-Strategie gehören folgende:

  • Definition der Zielgruppen mit Personas
  • Kommunikationsziele
  • Zeit- und Maßnahmenplanung
  • Navigationsvorschlag mit W-Fragen, Haupt-Keywords sowie relevanten SEO-Seiten
  • Marketing-Mix bedienen wie mit einem Social-Media-Konzept mit Themenschwerpunkten, Bildsprache und Rollenverteilung

Mit Experten zum Erfolg

Zeit ist in den meisten Unternehmen knapp und ebenso ist nicht immer das nötige Know-how vorhanden. Hier lohnt es sich, in Unterstützung zu investieren und zusammen mit Experten ein Konzept für die Content-Strategie zu erstellen. Das Team von netz98 hat die nötige Erfahrung und geht auf die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden ein. Die langjährigen Kunden mey und Maschinenbau Feld liefern nur zwei Beispiele für erfolgreich umgesetzte Content-Projekte. Mehr dazu im Abschnitt „Content-Typen“ (siehe Punkt 3). 

2) Die Bedeutung der W-Fragen für den Content-Commerce

Fragen spielen für die Planung der Content-Strategie eine essenzielle Rolle. Sie helfen dabei, den Fokus zu wahren und zielgerichtet zu agieren. Die 5-W-Methode nach Toyoda Sakichi basiert auf der wiederholten Frage nach dem „Warum?“ bis die Ursache eines Problems gefunden ist. Die Zahl fünf ist dabei symbolisch zu verstehen und die Anzahl der Fragen nicht begrenzt. Ziel ist es, das Problem so gut wie möglich zu verstehen bzw. sich einem Element so gut wie möglich zu nähern. Die Methode lässt sich also perfekt für die Planung im Content-Commerce nutzen.

Fragen – Kennenlernen der Zielgruppe

Eine gute Strategie setzt sich zunächst intensiv mit relevanten Fragen und ihren Antworten auseinander. Sie sind richtungsweisend für die Content-Strategie. In Bezug auf die Zielgruppe sind z.B. diese Fragen wichtig für E-Commerce-Unternehmen:

  • Wer sind unsere Kunden?
  • Wonach suchen sie?
  • Wann tätigen sie einen Kauf?
  • Woher kommen sie?
  • Warum entscheiden sie sich für uns statt für die Konkurrenz?

Fragen – Zielrichtung einer Kampagne

Für eine Marketing-Kampagne im Rahmen der Strategie können die Fragen wie folgt aussehen:

  • Was soll mit der Marketing-Kampagne erreicht werden? Was soll verkauft werden?
  • Wem wollen wir es verkaufen?
  • Wo findet sich unsere Zielgruppe?
  • Wie hoch ist das Budget?
  • Warum wählen wir diese Content-Form?

Am Schluss steht immer die Warum-Frage. Es wird noch einmal alles hinterfragt. Dies stellt sicher, dass das Team in die richtige Richtung denkt bzw. plant.

3) Unterscheidung von Content nach Seitentyp

Zudem ist es im E-Commerce bei der Content-Erstellung wichtig, unterschiedliche Seitentypen zu unterscheiden. Authentischer Content, der den Leser erreicht, ist auf den Seitentyp und die jeweilige Intention abgestimmt. Welche Funktionen von Content werden nun im E-Commerce unterschieden? Im Folgenden eine Auflistung der wichtigsten Typen:

  • Content auf der Produktdetailseite

gibt klassisch Antwort auf die wichtigsten Fragen rund um das Produkt bzw. rund um eine Dienstleistung, z.B. auch technische Informationen

  • Content mit klarer SEO-Funktion

z.B. holistische Landingpages, Kategorie-Seiten

  • Content mit Marketing-Funktion

z.B. Kampagnen-Landingpages, Seiten mit Informationen zu einer Anwendung

Im Folgenden wird genauer auf Content mit SEO- und Marketing-Funktion eingegangen, und es werden Beispiele aufgezeigt. SEO- bzw. Marketing-Aspekte spielen überall im Content einer Website eine Rolle. So spielt SEO dem Marketing zu, und Marketing sollte immer SEO für sich nutzen. Eine klare Unterscheidung ist daher nicht immer möglich und eher gemäß dem Schwerpunkt zu sehen. Ein Blog hat z.B. in der Regel sowohl eine SEO- als auch eine Marketing-Funktion. Die Beantwortung der W-Fragen ist so oder so für die Zielerreichung essenziell (siehe Punkt 2).

SEO-Content mit netz98-Kundenbeispielen

Content mit klarer SEO-Funktion findet sich im E-Commerce z.B. auf Kategorie-Seiten zu bestimmten Themen. Typischerweise wird der Content zunächst angerissen und im unteren Teil der Seite – unterhalb der Produkte – ausführlich beschrieben. Ein gutes Beispiel liefert z.B. netz98-Kunde Maschinenbau Feld mit seiner Kategorie für Edelstahlrohre oder mey mit Content zur Kategorie der Unterhemden.

Typischer Aufbau von Kategorie-Seiten – 2 Beispiele in jeweils 3 Bildern

Grundsätzlich spielt SEO für erfolgreichen E-Commerce eine essenzielle Rolle. Der Bereich hat sich jedoch in den vergangenen Jahren erheblich gewandelt. War SEO früher extrem technisch, hat die Neuausrichtung des Suchmaschinenalgorithmus durch Google das Herangehen nachhaltig verändert. Details speziell zum Thema SEO-Content-Strategie mit Magento haben wir bereits in einem Blogbeitrag erläutert.

Marketing-Content mit netz98-Kundenbeispielen

Von Content mit Marketing-Schwerpunkt spricht man z.B. im Kontext von Startseite oder Kampagnen-Landingpages eines Onlineshops. Diese Seiten beziehen sich nicht unmittelbar auf Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens, sind aber ebenso Teil der Gesamtstrategie. Ihre Zielsetzung liegt darin, über Storytelling Sympathie beim Kunden zu wecken, Know-how zu zeigen, zu inspirieren oder beispielsweise über ein Gewinnspiel beim Kunden das Gefühl von Mehrwert zu wecken.

Das Unternehmen mey etwa setzt dies ideal auf einer Seite mit Nachhaltigkeitsaktionen um (siehe folgende Bilder). Eine Form von Content-Commerce ist es auch, wenn der Shopbetreiber auf einer Seite in eine Anwendung oder Lösung einführt, die er bietet. Das Team von netz98 hat für die Unternehmenseinheit BSA des Kunden BBC Group eine Seite für Arealtor-Lösungen erstellt. Der Content informiert nicht nur über die passenden Produkte von BSA für Arealtore, sondern erklärt z.B. auch, was ein Arealtor ist und wie die Produktgruppen zusammenhängen.

Das Traditions-Unternehmen mey nutzt Content mit Marketing-Funktion z.B. in Form einer Seite mit Nachhaltigkeitsaktionen. (Quelle: netz98, mey)
Nach dem Teaser und einer kurzen Einführung folgen Ausführungen zu den einzelnen Aktivitäten. (Quelle: netz98, mey)

Bild: iStock

 

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Hartwig Göttlicher
Hartwig Göttlicher
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