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Adobe Experience Cloud Teil 2

Adobe Experience Cloud: Komplettpaket für den E-Commerce

Was tun mit der teilweise unübersichtlichen Datenflut im Zeitalter des Online-Handels? Adobe hilft Unternehmen durch die vielfältigen Tools seiner Experience Cloud beim Handling von Kundeninformationen. Unterstützt durch Künstliche Intelligenz bietet die Cloud alles aus einer Hand, was es zum Aufbereiten und Verwerten der Angaben braucht.

Teil 2 von 2: Nachdem wir im ersten Teil gezeigt haben, wie Firmen ihre Kundendaten effizient sammeln und analysieren können, dreht sich im zweiten Teil alles um den erfolgreichen Einsatz dieser Informationen in Content Management und Werbung.

 

Intelligente Inhalte durch Adobe Experience Manager

Aus den Erkenntnissen, die Unternehmen durch die Datenanalyse-Tools der Experience Cloud erhalten, gilt es, bestmöglichen Nutzen auf allen Ausspielungswegen zu ziehen. Die Unternehmensbereiche, die für Content und Werbung zuständig sind, profitieren von dieser Datengrundlage am meisten, wenn sie über die Marketing Cloud und die Ad Cloud aus dem Experience-Angebot bedient werden. Die Marketing Cloud besteht ihrerseits im Wesentlichen aus dem Experience Manager und Adobe Campaign. Der Experience Manager ist das Content-Management-System aus dem Experience-Portfolio, das durch die Technologie von Adobe Sensei KI-basiert arbeitet und über zwei zentrale Funktionen verfügt:

  • Experience Manager Assets dient der Content-Verwaltung an sich. Einzelne Assets, also Medien wie Bilder und Videos sowie Text-Dokumente, können dank der intelligenten Unterstützung durch Adobe Sensei schneller und bei Bedarf automatisiert bearbeitet werden. Zum Beispiel kürzt Sensei Texte selbstständig oder schneidet Fotos zu, um sie an mobile Darstellungen anzupassen.
  • Experience Manager Sites betrifft die Gestaltung aller Ausspielwege des Contents. Für jeden Channel optimiert Sites die Inhalte und bietet geeignete Vorlagen für Webseiten oder Apps. Die Künstliche Intelligenz (KI) von Adobe Sensei gibt den Mitarbeitenden Empfehlungen für die Verwaltung der verschiedenen Kanäle. Dadurch können alle Team-Mitglieder komplette Seiten erstellen, ohne auf Administratoren angewiesen zu sein.

Der Experience Manager ist eng mit der Adobe Creative Cloud verbunden, in der das Kreativ-Team die vom Marketing-Team benötigten Grafiken, Designs und Videos erstellt. Die Basis des Managers ist eine cloud-basierte, skalierbare Plattform, die es jedem Unternehmen ermöglicht, Inhalte schnell und flexibel an die Bedürfnisse der eigenen Kunden anzupassen. Ergänzt wird der Experience Manager durch eine Funktion, um Formulare im Kundenkontakt zu personalisieren und in einem schnelleren Workflow zu bearbeiten.

 

Adobe Campaign sorgt für dedizierte Marketing-Aktionen

Das zweite Standbein der Marketing Cloud dient dem Handling umfangreicher Marketing-Kampagnen. Adobe Campaign nutzt die Kundendaten aus den Analyse-Tools, um passgenaue Werbeinhalte auf allen Kanälen ausspielen zu können. So ist unter anderem ein personalisiertes E-Mail-Marketing möglich, bei dem sich gezielt zusammengestellte Werbemails harmonisch in das Gesamterlebnis einzelner Kunden einfügen. Schließlich liegen die Daten der Customer Journey dank der Programme Adobe Analytics und Audience Manager bereits aufbereitet vor.

Ebenso ist ein ausgefeiltes Mobile Marketing mit individualisierten Push-Benachrichtigungen und In-App-Mitteilungen möglich. Adobe Campaign bringt das Omni-Channel-Marketing eines Unternehmens über eine zentrale Oberfläche auf eine gemeinsame Linie, damit Kampagnenziele sicherer erreicht werden können. Mithilfe von Dynamic Reporting ist der Weg dorthin leichter nachvollziehbar, außerdem können dadurch die Produktivität und Betriebskosten gesteigert werden. Das zentrale Workflow-Management erlaubt es, die gesamte Linie der Kampagnen abzudecken: von der Erarbeitung einzelner Segmente bis hin zur Bereitstellung des kompletten Kampagnen-Contents. Die Geschwindigkeit des Roll-outs einer solchen Marketing-Initiative nimmt dadurch zu.

 

Advertising stärken mit der Ad Cloud

In Ergänzung zur Marketing Cloud, die ihren Fokus auf komplette, strategische Kampagnen legt, unterstützt die Ad Cloud Unternehmen bei einzelnen Werbeanzeigen. Dies geschieht inhaltlich wie auch organisatorisch. Treffend bezeichnet Adobe die Ad Cloud als „Mischung aus Kunst und Wissenschaft“. Den Unternehmen soll eine zuverlässige Plattform zur Verfügung stehen, die unabhängig von Kooperationen mit externen Medien arbeitet. Alles, was Anwender darin an Elementen nutzen und an Daten verarbeiten, bleibt quasi in einem geschlossenen Raum. Eine ganzheitliche Abwicklung von Anzeigen im Omni-Channel-Verfahren ist an einem Ort möglich: Von TV-Spots, über Online-Videos, stationäre Displays sowie Audio- und Search-Kampagnen bis hin zur Bannerwerbung können Unternehmen auf die Ad Cloud bauen.

Dabei haben sie wiederum auch hier die Wirkung von Adobe Sensei ganz nebenbei auf ihrer Seite. Die KI-Anwendung hilft beim Skalieren maßgeschneiderter Kampagnenaussteuerungen und Optimierungsstrategien sowie beim Erstellen durchdachter, dynamischer Messaging- und Anzeigensequenzen auf Basis von Zielgruppendaten. Suchmaschinenwerbung profitiert ebenfalls von den vorausschauenden Fähigkeiten von Sensei. Welche Rendite die Unternehmen über die jeweiligen Werbeausgaben letztlich erzielen, lässt sich im Dashboard der Ad Cloud jederzeit aktuell nachverfolgen.

 

Schnittstellen zwischen Vertrieb und Marketing

Abseits dieser Kernelemente der Marketing Cloud sorgt Adobe zusätzlich dafür, dass Vertrieb und Marketing noch enger verzahnt werden. Die Tools Adobe Target und Marketo Engage verquicken die Skalierung von Inhalten mit finanziellen Aspekten. Adobe Target ermöglicht es Mitarbeitenden aus dem Marketing, eigenständig Tests und Messungen für Webseiten, Bannerwerbung, Apps und Mails auszuführen, ohne dafür extra die IT-Abteilung bemühen zu müssen. Profitable Kundensegmente können somit schneller ausfindig gemacht werden, um daraus in Echtzeit erfolgsversprechende, personalisierte Angebote erstellt zu können. Die Frage, wieviel welche Kundenkreise für welche Produkte ausgeben, steht im Zentrum der Funktionen von Adobe Target. Mit diesem Tool können die Marketer der Finanzabteilung und dem Vertrieb zuarbeiten.

Marketo Engage dient ebenfalls der Synchronisierung von Marketing und Vertrieb, legt den Schwerpunkt aber mehr auf langfristige Analysen, während Adobe Target kurzfristigere Aktionen im Blick hat. Marketo Engage kann auf Basis individueller Einstellungen monate- und jahrelang sämtliche Datenquellen, Zielgruppen, Kanäle und Touchpoints verfolgen und auswerten. Auf dieser Basis – und unterstützt von der KI von Adobe Sensei – können Marketer über längerfristige Zeiträume bestimmte Zielgruppen aufbauen und ihnen personalisierten Content anbieten.

Möglichst viele Leads auf Grundlage erfolgreicher Kundenerlebnisse soll die Nutzung von Marketo Engage schaffen, damit der Vertrieb seine Abschlussquote steigern kann. „Mehr Leads, mehr Verkäufe“ lautet das Motto des Tools, das zum gesamten Unternehmenswachstum beitragen soll. Dadurch springt im Optimalfall auch ein höheres Budget für künftige Marketingkampagnen heraus. Der Kreis schließt sich. So arbeitet die Marketing-Abteilung nicht nur für den Erfolg des gesamten Unternehmens, sondern auch für ihre eigenen Freiheiten. Die selbstständige, ergebnisorientierte Arbeit, die die Adobe Experience Cloud den Marketern ermöglicht, soll sich schlussendlich auszahlen.

 

Bild: netz98


Teil 1: Adobe Experience Cloud: Die Customer Journey perfektionieren

Teil 2: Adobe Experience Cloud: Komplettpaket für den E-Commerce

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