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Digitalisierung des Mittelstandes (Bild: Freepik)

Neue Studie zeigt: Die Digitalisierung zahlt sich für den Mittelstand aus

Mehr Absatz, mehr Umsatz, schnellere Prozesse: Wenn Unternehmen ihre Digitalisierung ernsthaft verfolgen, dann ergeben sich daraus positive Effekte. Das zeigt die neue Studie “Digitalisierungsindex Mittelstand”.

 

Was ist der digitale Status Quo des deutschen Mittelstandes?

Selbst in den kleinsten Unternehmen ist mittlerweile angekommen, dass die Digitalisierung eine der größten und wichtigsten Herausforderung der kommenden Jahre ist. Während die digitale Transformation im Jahr 2016 nur bei 27% der deutschen mittelständischen Unternehmen fest in der Unternehmensstrategie verankert war, fand mittlerweile ein rasantes Umdenken statt. 42% der Mittelständler gaben dieses Jahr bei einer Umfrage für die Studie “Digitalisierungsindex Mittelstand” an, die Digitalisierung sei ihnen so wichtig, dass sie eine digitale Strategie verfolgen. Bei 43% der Befragten treibt die IT-Abteilung das Thema an, in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern liegt die Umsetzungsverantwortung mit 71% sogar ganz klar bei den IT-Profis.

 

Infografik Digitalisierung des Mittelstandes (Bild: Deutsche Telekom)

 

Auch bei den Geschäftsführern ist die Wichtigkeit des digitalen Wandels angekommen: In 63% der mittelständischen Unternehmen ist die Digitalisierung hauptsächlich Chefsache. Im Großen und Ganzen geht es also voran. Lediglich 8% der Unternehmen haben sich laut der Studie bislang noch gar nicht mit der Digitalisierung beschäftigt. Im Vorjahr waren es noch 3% mehr.

 

Infografik Auswirkungen der Digitalisierung (Bild: Deutsche Telekom)

 

Wie hoch ist der Digitalisierungsgrad im deutschen Mittelstand?

Trotz des gestiegenen Engagements kommt die Digitalisierung in Deutschland teilweise nur schleppend voran. In manchen Branchen wird die digitale Transformation zwar mit großen Schritten vorangetrieben, dagegen hinken andere hinterher. So ist der Digitalisierungsgrad bei Banken und Versicherungen mit 63 von 100 Punkten am höchsten. Das Baugewerbe (49 Punkte) und die freiberuflichen wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Dienstleistungen (48 Punkte) bilden das Schlusslicht.

 

Infografik Digitalisierungsindex Mittelstand (Bild: Deutsche Telekom)

 

Der Handel hinkt mit seinen 49 Punkten im Digitalisierungsgrad ebenfalls noch hinterher. Die größte Schwäche sind hier wie im Vorjahr die digitalen Angebote und Geschäftsmodelle. “Auch wenn der Handel beim Thema Digitalisierung nicht zu den Vorreitern gehört, so ist den Unternehmen dieser Branche die Bedeutung der Digitalisierung durchaus bewusst”, so ein Resümee des „Digitalisierungsindex Mittelstand“.

Trotzdem haben nur 37% der Händler das Bekenntnis zur digitalen Transformation in ihrer Unternehmensstrategie verankert, womit sie unter dem Durchschnitt der deutschen Mittelständler liegen. Und das, obwohl der Handel seit einigen Jahren unter dem Druck steht, den Anschluss an Amazon, Zalando und anderen Digital Leadern nicht zu verlieren.

 

Lohnt sich die Digitalisierung?

Obwohl sich viele Unternehmen erst am Anfang ihrer digitalen Reise befinden, ergeben sich bereits die ersten Erfolge. Die Studie zeigt klar, dass je weiter ein Unternehmen in seiner Digitalisierung vorangeschritten ist, desto besser fallen die Kennzahlen aus: „Die Transformation zahlt sich bei ihnen bereits in der Form eines digitalen Mehrwerts aus. Auf der digitalen Habenseite stehen mehr Absatz und Umsatz, neue Kunden und beschleunigte Prozesse.“

 

Infografik Zufriedenheit mit der Digitalisierung Mittelstand (Bild: Deutsche Telekom)

 

Diesen Aussagen stimmen wir zu: Der digitale Wandel ist keine Modeerscheinung, sondern ein Umbruch, der alle betrifft. Wer sich der Digitalisierung nicht stellt und keine Strategie zur Transformation besitzt, könnte dem sogenannten Digitalen Darwinismus zum Opfer fallen. Das gilt für den B2C-Bereich wie auch für den B2B. Da alle Kunden schlußendlich Menschen sind, erwarten sie überall neue, digitale Angebote, die ihr Privatleben oder ihre Arbeit erleichtern und verbessern.

Die Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“ zeigt, dass im deutschen Mittelstand noch viel Luft nach oben ist. Deswegen sollten Unternehmen, die bislang keine richtige digitale Agenda besaßen, das Thema mit Hochdruck angehen. Dies kann auch mit kleinen, aber zukunftsgerichteten Schritten erfolgen. Zum Beispiel, indem der bislang analoge oder nur teilweise digitalisierte Vertrieb in einem agilen Prozess durch eine E-Commerce-Plattform abgelöst wird.

Unserer Erfahrung nach rechnen sich diese Investitionen schon nach kürzester Zeit. Zudem wird mit dieser Transformation eine wichtige Basis für die Gesamt-Digitalisierung eines Unternehmens gelegt, das dann durch den B2B-Commerce oder einem klassischen B2C-E-Commerce dem neuen, digitalen Konkurrenzdruck standhalten kann.

 


Über die Studie

Der „Digitalisierungsindex Mittelstand“ ist die zweite Studie, die von Techconsult im Auftrag der Deutschen Telekom durchgeführt wurde. Für den aktuellen Status Quo wurden rund 2.000 mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen befragt. Die Analysten haben unter anderem die Handlungsfelder Digitale Geschäftsmodelle, IT- Sicherheit, Datenschutz und Services betrachtet.

Bilder: Deutsche Telekom /Designed by Freepik

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