Fördermittelprogramm: Der Einstieg in die Digitalisierung

Starten Sie die Digitalisierung mit den passenden Fördermitteln

Digitalisierung

Warum Digitalisierung?

Die digitale Transformation eröffnet neue wirtschaftliche Chancen – und das nicht nur für große Firmen und Konzerne. Auch kleine und mittelständische Unternehmen, sogenannte KMUs, können von der Digitalisierung profitieren und bleiben dank des Einsatzes neuer Technologien wettbewerbs- und zukunftsfähig. Neben der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, der Optimierung von Arbeits- und Produktionsprozessen und einer effektiven Kundengewinnung spielt auch das digitale Know-how der Mitarbeiter eine entscheidende Rolle für den Erfolg des Unternehmens. Hierbei besteht jedoch bei vielen Unternehmen noch Digitalisierungsbedarf.

Fördermittel

Was sind Fördermittel?

Wagt ein Unternehmen den Schritt in die digitale Zukunft, bedeutet das in der Regel auch hohe Investitionen für den Betrieb. Eine Möglichkeit die Kosten zu finanzieren, ist die Beantragung von Fördermitteln. Um Betriebe die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bieten verschiedene staatliche Träger bestimmte Fördermittelprogramme an, die Unternehmen finanziell bei ihren Vorhaben unterstützen sollen. Ein Programm, das die Digitalisierung gerade von kleineren und mittelständischen Unternehmen fördert, ist das Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“.

Digital Jetzt

Über „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“

Mit dem Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – bei ihren Digitalisierungsvorhaben. Mithilfe finanzieller Zuschüsse sollen Firmen dazu anregt werden, in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren, um so wirtschaftliche Potenziale der Digitalisierung auszuschöpfen. Ziel des Förderprogramms ist es, kleine und mittelständische Unternehmen in allen Phasen des Digitalisierungsprozesses bestmöglich zu unterstützen. Dabei enthält das Programm zwei Fördermodule.

Fördermodul 1: „Investition in digitale Technologien“

Bei dem ersten Fördermodul werden Investitionen in digitale Technologien wie Soft- und Hardware sowie damit verbundene Prozesse im Unternehmen gefördert. So kann beispielsweise durch das Fördermodul 1 ein Unternehmen bei der Erstellung eines eigenen Webshops unterstützt werden. Auch die Unterstützung von datengetriebenen Geschäftsmodellen, Künstlicher Intelligenz (KI), Cloud-Anwendungen, Big Data, Sensorik, 3D-Druck sowie IT-Sicherheit und Datenschutz können unter Fördermodul 1 beantragt werden. Wichtig dabei ist, dass die Investitionen in einem Digitalisierungsplan konkret genannt werden.

Fördermodul 2: „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“

Neben der Förderung technischer Ausgaben ist auch eine finanzielle Unterstützung bei Schulungen von internen Mitarbeitern rund um das Thema Digitalisierung möglich. Das Fördermodul 2 unterstützt so Unternehmen dabei, Beschäftigte im Umgang mit digitalen Technologien weiterzubilden. Insbesondere wird in die Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie, Aufklärung bei den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz sowie in digitales Basiswissen investiert. Dabei muss das Qualitätsniveau der Weiterbildungsanbieter durch eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder eine Akkreditierung nach AZAV belegt sein.

Ziele

Ziele von „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“

  • Mehr Investitionen mittelständischer Unternehmen in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung und das Know-how der Beschäftigten
  • Branchenübergreifende Digitalisierungsprozesse bei KMU und Handwerk
  • Verbesserte digitale Geschäftsprozesse in Unternehmen
  • Mehr Chancen durch digitale Geschäftsmodelle
  • Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von KMU
  • Befähigung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und neue Investitionen in die Digitalisierung ihres Unternehmens anzustoßen
  • Höhere IT-Sicherheit in Unternehmen
  • Stärkung von Unternehmen in wirtschaftlich strukturschwachen Regionen

Voraussetzungen

Wer kann die Fördermittel beantragen?

Die Förderung kann von kleinen und mittleren Unternehmen aus allen Branchen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – beantragt werden, die in ihre Digitalisierung investieren möchten. Dabei müssen die Unternehmen eine Anzahl von mindestens 3 und höchstens 399 Beschäftigten nachweisen. Zudem wird beim Förderantrag ein Digitalisierungsplan gefordert, der gezielt das Digitalisierungsvorhaben des Unternehmens erläutert. Der Digitalisierungsplan muss den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen, die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen, die gefördert werden sollen sowie die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen, darlegen. Ziele können beispielsweise eine gesteigerte Effizienz, das Erschließen neuer Geschäftsfelder oder die Stärkung der Marktposition darstellen.

Außerdem müssen die Unternehmen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Das Unternehmen muss eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben.
  • Das Digitalisierungsvorhaben darf zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben.
  • Das Digitalisierungsvorhaben muss nach der Bewilligung in der Regel innerhalb von zwölf Monaten umgesetzt werden.
  • Das Unternehmen muss die Verwendung der Fördermittel nachweisen können.

Fördersumme

Wie hoch ist die Förderung?

Die maximale Fördersumme bei „Digital Jetzt“ beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen. Bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen. Die minimale Fördersumme beträgt 17.000 Euro in Modul 1 und 3.000 Euro in Modul 2. Dabei bemisst sich der Förderzuschuss anteilig an den Investitionskosten des Unternehmens sowie an der Unternehmensgröße:

  • Bis 50 Beschäftigte: bis zu 40 %
  • Bis 250 Beschäftigte: bis zu 35 %
  • Bis 499 Beschäftigte: bis zu 30 %

Demnach erhalten kleinere Unternehmen mit weniger Beschäftigten einen höheren prozentualen Zuschuss. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Förderquote erhöht werden, und zwar: Investitionen im Bereich IT-Sicherheit, inklusive Datenschutz (+ 5 Prozentpunkte) oder bei Investitionen in strukturschwachen Regionen (+ 10 Prozentpunkte). Zudem wurden die Förderquoten aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie vorerst für alle Anträge, die bis zum 30.06.2021 eingehen, erhöht. Die Förderquote beträgt dann:

  • Bis 50 Beschäftigte: bis zu 50 %
  • Bis 250 Beschäftigte: bis zu 45 %
  • Bis 499 Beschäftigte: bis zu 40 %

Ablauf

Wie läuft die Förderung ab?

  1. Antrag stellen
    Zunächst muss der Antrag für das Förderprogramm beim BMWi gestellt werden. Das Antragsstellungstool ist seit dem 7. September 2020 freigeschaltet.* Der Antrag auf Förderung muss bis einschließlich 2023 gestellt werden. Das Programm läuft bis zum 31. Dezember 2023.
  1. Prüfung und Bewilligung des Antrags
    Nach Eingang des Antrags wird dieser überprüft und wenn das Unternehmen alle Voraussetzungen erfüllt, bewilligt.
  1. Umsetzung der Investitionen
    Wurde der Antrag bewilligt, kann das Unternehmen damit beginnen, in seine Digitalisierung zu investieren.
  1. Verwendung nachweisen
    Damit dem Unternehmen das Fördergeld ausgezahlt werden kann, muss dieses die Investition in die Digitalisierung nachweisen. Ein Nachweis muss für alle Kosten, die für die Umsetzung der Maßnahmen gestellt werden, erbracht werden. Zudem muss die vollständige Bezahlung beim Leistungsbringer (zum Beispiel einer E-Commerce-Agentur) nachgewiesen werden.
  1. Verwendungsnachweis prüfen
    Schließlich wird der Verwendungsnachweis auf seine Richtigkeit überprüft.
  1. Auszahlung Förderung
    Nach erfolgreicher Verwendungsnachweisprüfung erfolgt die Auszahlung der Fördergelder. Diese werden als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Das geförderte Digitalisierungsprojekt muss nun innerhalb von 12 Monaten vollständig realisiert werden. Auch Lizenzgebühren sowie Leasingraten für Hardware werden für diesen Zeitraum gefördert.

* Ist der Antrag aktuell nicht möglich, aufgrund einer zu hohen Nachfrage, sprechen Sie uns trotzdem gerne an!

netz98 Fördermittel Ablauf

Unser Angebot

Fördermittel beantragen mit netz98

Sie möchten Ihr Unternehmen auf die Erfolgsspur bringen und in die Digitalisierung starten? Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrem Digitalisierungsvorhaben! Gemeinsam mit unseren Partnern geben wir Ihnen Hilfestellung bei der Beantragung der Fördermittel und finden für Sie und Ihr Unternehmen die passende, digitale Lösung. Hierbei können wir Ihnen konkret helfen:

Antrag stellen
Wir helfen Ihnen dabei, den Antrag korrekt auszufüllen und sorgen dafür, dass dieser frühzeitig (vor Beginn des Digitalisierungsvorhabens) gestellt wird.

Digitalisierungsplan vorbereiten
Sie sind sich unsicher, wie Ihr Digitalisierungsplan aussehen könnte? Kein Problem! Als erfahrene Magento-Agentur haben wir schon viele Digitalprojekte erfolgreich umgesetzt und wissen, worauf es bei der digitalen Transformation eines Unternehmens ankommt. Gerne bereiten wir den für Ihr Unternehmen passenden Digitalisierungsplan gemeinsam mit Ihnen vor.

Förderquote prüfen
Schöpfen Sie aus den Vollen. Wir prüfen, ob für Ihr Unternehmen eine erhöhte Förderquote beantragt werden kann zum Beispiel durch eine Beteiligung an einem Wertschöpfungsnetzwerk oder durch eine Investition in die IT-Sicherheit.

Weitere Möglichkeiten prüfen
Sie möchten beide Fördermittel (Investition in digitale Technologie und in Mitarbeiterqualifizierung) beantragen? Wir überprüfen, ob eine Kombination sinnvoll ist und beraten Sie zu Ihren Möglichkeiten.

Ihr Kontakt

Wie können wir Sie unterstützen?

netz98 steht Ihnen mit seinen Experten mit Rat und Tat zur Seite. Gerne entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen spannende E-Commerce-Konzepte. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ceridwen Lentz
Ceridwen Lentz
Marketing/Sales Managerin
Tim Hahn
Tim Hahn
Geschäftsführer