Jedes Jahr schauen wir uns die aktuellen Entwicklungen im E-Commerce an und fassen die Trends, die uns für die Zukunft am vielversprechendsten erscheinen in unseren „Zukunftsthemen im E-Commerce“ zusammen. In diesem Jahr hat uns die zunehmende Bedeutung des B2B-E-Commerce dazu bewogen, einen genaueren Blick auf dieses Geschäftsfeld zu werfen: Immerhin macht der Onlinehandel zwischen Unternehmen mit einem Umsatz von 870 Milliarden Euro im Jahr 2012 bereits 95 Prozent des gesamten E-Commerce-Marktvolumens aus.

 

Allein diese Zahlen verdeutlichen: B2B-E-Commerce bietet enormes wirtschaftliches Potenzial im Onlinehandel! Mehr dazu finden Sie in unseren „Zukunftsthemen im E-Commerce 2014“, auf die ich Sie mit einer Leseprobe neugierig machen möchte:

 

b2b-e-commerce-umsatz

 

B2B-E-Commerce bietet enormes wirtschaftliches Potenzial im Onlinehandel! So ergreifen immer mehr Unternehmen die Chance, ihr B2B-E-Commerce-Angebot auszubauen oder überhaupt erst in den B2B-Onlinehandel einzusteigen.


Die Entwicklung dieses neuen Vertriebskanals ist für die Unternehmen nicht nur von wirtschaftlichem Vorteil, da mehr Umsätze generiert und Arbeitsprozesse und Strukturen effizienter gestaltet werden, sondern in den meisten Branchen auch unabdingbar. Geschäftskunden, ihres Zeichens Einkäufer, Außendienstler, Innendienstler, Disponenten etc., erwarten, ihre Transaktionen und Informationen jederzeit und an jedem Ort durchführen und beziehen zu können.

Eine Studie des IFH Köln belegt: Schnelligkeit und Einfachheit sind dabei nur ein paar der wichtigsten Gründe für den Kanalwechsel in den Onlineshop!

 

B2B-E-Commerce Kanalwechsel

B2B-E-Commerce Kanalwechsel

 

Aber auch in die anderen Richtungen können sich die Kanäle gegenseitig befruchten und die effektive Verzahnung wird immer wichtiger.

 

B2B-Kunden sind gleichzeitig auch B2C-Kunden und besitzen somit Konsumentenansprüche, die aus deren privaten Nutzung des Internets und Smartphones gewachsen sind. Diese Forderung der Kunden von einfachen und schnell verfügbaren Informations- und Bestellsystemen auch im B2B-Bereich, „Consumerization“ genannt, stellt die Unternehmen vor eine Vielzahl an Herausforderungen: Komplexe Organisationsstrukturen mit verschiedenen Nutzerrollen, Warenwirtschafts-, Bestellmanagement- und Finanzsystemen sowie Einkaufsrichtlinien müssen in das E-Commerce-System integriert werden. Die Pflege von Tausenden oder gar Millionen von Produkten sollte möglichst zentral erfolgen und der reibungslose Austausch der Systeme untereinander zur Verfügbarkeitsabfrage oder Preisaktualisierung muss gewährleistet sein. Gleichzeitig verlangt der Geschäftskunde mittlerweile immer stärker nach einer intuitiven Nutzerführung durch den Onlineshop mit einer guten Bedienbarkeit sowie einer adäquaten und ansprechenden Produktpräsentation – so, wie er es aus dem B2C-Bereich gewöhnt ist. Erwartet wird auch eine effiziente und vor allem schnelle Produktsuche – schließlich möchte der B2B-Kunde in der Regel noch schneller zum gewünschten Produkt gelangen. Hierbei sollten auch Themen wie Cross- und Up-Selling nicht vernachlässigt werden, denn die Optimierung der Warenkorbgröße ist gerade auch im B2B-Umfeld von hoher Relevanz.

 

Besonders wichtig ist die Schaffung von intuitiven und benutzerfreundlichen Schnittstellen für mehrere Kanäle, so z. B. für mobile Endgeräte optimierte Onlineshops oder Mobile Apps und der Gewährleistung eines konsistenten Kauferlebnisses über alle diese Kanäle hinweg.
Hinzu kommen auch neue Herausforderungen in den Bereichen (kanalübergreifender) Retourenbearbeitung, Social Media, Kundenservice und die Frage, wie bei Offlinekunden branchenübergreifend Akzeptanz für den Onlinehandel geschaffen werden kann. …“

 

Die vollständige Trendanalyse „Zukunftsthemen im E-Commerce 2014“ können Sie hier herunterladen.